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❌ Nicht am Menschen sparen – Gemeinsam gegen Sozialabbau❗

16. Juli 2026 | News

Vor einigen Wochen hat der Paritätische Gesamtverband ein internes Arbeitspapier veröffentlicht, das offenlegt, welche Sparmaßnahmen derzeit diskutiert werden. Darin werden über 70 Kürzungsvorschläge mit einem Einsparvolumen von mehr als 8,6 Milliarden Euro aufgeführt. Viele Kommunen und öffentliche Haushalte stehen unter Druck, sodass Einsparungen zunehmend im Sozialbereich diskutiert werden. Betroffen wären vor allem diejenigen, die auf Unterstützung angewiesen sind: Menschen mit Behinderung, ältere Menschen mit Pflegebedarf Familien sowie Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf.

Die Kampagne #nichtamMenschensparen wurde deshalb ins Leben gerufen. Denn wenn gespart werden muss, dann darf dies nicht beim Menschen geschehen. Mit ihrer Petition an die Landespolitik fordert die Kampagne, dort zu entlasten, wo es sinnvoll ist: bei bürokratischen Hürden, unnötigem Verwaltungsaufwand oder komplizierten Verfahren und nicht bei den Leistungen für Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind.

Zu den Forderungen gehören unter anderem die Schaffung einheitlicher Standards und Verfahren, die aktive Einbeziehung sozialer Träger in Reformprozesse sowie die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen.

Die Auswirkungen wären insbesondere in der Schulbegleitung spürbar. Für viele Kinder und Jugendliche ist sie eine unverzichtbare Unterstützung, um am Unterricht und am schulischen Leben teilhaben zu können. Die individuelle Schulbegleitung schafft Teilhabe und verhindert langfristig höhere Folgekosten im Gesundheits- und Sozialsystem. Wer heute in soziale Unterstützung investiert, investiert in die Zukunft unserer Gesellschaft.

Daher unterstützen wir die Kampagne, denn jede Stimme zählt! Weitere Informationen unter: Nicht am Menschen sparen | Bündnis für Bürokratieabbau

Hier geht’s zum Unterschreiben der Petition: Nicht am Menschen sparen – Bürokratie im Sozialbereich abbauen! – Online-Petition