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Im Gedenken an die Opfer von Stade

10. Juli 2026 | Blogbeitrag

Knapp zwei Wochen ist nun her, dass in Stade sechs Menschen gewaltsam aus dem Leben gerissen wurden.
Nach wie vor sind wir erschüttert und möchten auch hier noch ein paar Worte zu diesem furchtbaren Ereignis teilen.
Anfang dieser Woche haben wir uns nach der Arbeit im Kreis der Kolleginnen zum gemeinsamen Austausch getroffen. Ob aus dem ambulanten oder stationären Bereich: Jeder der Anwesenden hatte schon mal das Gefühl in einer bedrohlichen Situation gewesen zu sein. Es kamen Fragen auf: Wie können wir uns schützen? Welche Maßnahmen wären sinnvoll?
Wir haben selbst eine Mutter-Kind-Einrichtung – umso betroffener macht uns der Vorfall. Es hätte genauso uns passieren können.
Im Austausch wurde klar: Manchmal gerät man in diesem Berufsfeld in bedrohliche Situationen, die man nicht vorhersehen kann.
Es ist immer ein Balanceakt. Und wir Sozialarbeiter*innen machen ihn – für die Kinder und für die Familien, die unsere Hilfe benötigen. So, wie es auch die Betroffenen in Stade getan haben.
Wir sind weiterhin in Gedanken bei ihnen und ihren Angehörigen.