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Gemeinwesenarbeit trifft Sozialraumorientierung

20. März 2026 | Blogbeitrag

Nach 30 Jahren „Erfolgsgeschichte Wiesprojekt“ wird nun ab dem Jahr 2025 das Handlungsfeld der Gemeinwesenarbeit mit dem Handlungskonzept der Sozialraumorientierung verknüpft. Im Prozess der Organisationsentwicklung von pro juventa sind dabei die „Sozialraumorientierten Angebote“ als ein eigenständiges Geschäftsfeld entwickelt worden. Diese sind in den beiden Sozialräumen 1 und 2 mit eigenständigen Fachbereichsleitungen organisiert. Dort gibt es bereits einen „bunten Strauß“ von vielfältigen Angeboten und Projekten und aktive Teams vor Ort. So besteht eine große Offenheit, innovative und neue Wege in Partnerschaft mit den Kommunen und dem Jugendamt zu beschreiten. Dies soll auch die Gestaltung neuer Begegnungsmöglichkeiten und -räume eröffnen.

Beim „Fachkonzept Sozialraumorientierung“ geht es nicht um die Veränderung einzelner Menschen oder deren Lebensgewohnheiten. Stattdessen sollen innere und äußere Räume so gestaltet werden, dass Kinder und Jugendliche ihren Interessen entsprechend leben und handeln können. Das gemeinsame Ziel ist, die Unterstützung junger Menschen noch stärker an ihr soziales Umfeld anzupassen. Dabei werden Städte, Stadtteile und Gemeinden als Lern- und Handlungsräume begriffen. Die Sozialraumorientierung vertieft die Gemeinwesenarbeit, indem sie Lebenswelten systematisch analysiert und Angebote dort verankert, wo Menschen leben. Ziele sind eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität durch passgenaue Angebote und Projekte vor Ort, mehr Partizipation und eine intensive Vernetzung mit lokalen Partner*innen, Träger*innen, Ehrenamt und der Verwaltung. Alle Bewohner*innen und im Sozialraum Arbeitenden werden als Teil des Gemeinwesens verstanden – egal ob in der Beratung, Erziehungshilfe, an der Schule oder in offenen Angeboten.