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Sozialpädagogische Pflegestellen und Bereitschaftspflege

Füreinander da sein – Sozialpädagogische Pflegestellen

Sozialpädagogische Pflegestellen sind fachlich qualifizierte Personen, die in ihre Familie oder Lebensgemeinschaft Kinder und Jugendliche aufnehmen, die nicht zuhause leben können. Hier hat professionelle Hilfe einen persönlichen Rahmen. Der junge Mensch wächst in einer Familie geschützt, gefördert und in stabilen Bindungen auf. Dabei hilft der Fachdienst, der die Familien berät und begleitet, mit dem Blick auf den guten Kontakt zu den Eltern und anderen Beteiligten. Über Fachtage, Fortbildungen, Gruppenangebote, regelmäßige Besprechungen und Arbeitskreise wird die Qualität der Arbeit zusätzlich gesichert. Feste und Feiern, Humor und Freude am herausfordernden Alltag und Neugier aufeinander gehören selbstverständlich dazu.

Dasein in der Krise – Bereitschaftspflege

Manchmal müssen Kinder und Jugendliche plötzlich und zeitlich begrenzt woanders wohnen. Einige Familien bei pro juventa sind bereit, von heute auf morgen Kinder bei sich aufzunehmen. die. Wir helfen ihnen, die schwierige Situation verstehen und bewältigen zu können, um wieder nach vorne zu blicken. Das schafft Zeit, die genutzt wird, um für die jungen Menschen neue Perspektiven zu entwickeln oder die Krise zu überwinden. Der Kontakt zur Familie bleibt in dieser Zeit nach Möglichkeit bestehen und wird gut begleitet.

Ihre Ansprechpersonen

Gerling, Claudia

Claudia Gerling

Fachbereichsleitung Sozialpädagogische Pflegestellen / Bereitschaftspflege

Tel. 07121 9249-83
claudia.gerling@pro-juventa.de

 

Baumann, Inge

Inge Baumann

Stellv. Fachbereichsleitung Sozialpädagogische Pflegestellen / Bereitschaftspflege

Tel. 07121 9249-89
inge.baumann@pro-juventa.de

 

Weitere Ansprechpersonen des Fachdiensts Pflegefamilien finden Sie auf unserer Kontaktseite.

Unser Kompetenz­profil

Sensibilität und Offenheit für verschiedene Familienformen

Sicherheit und Stabilität geben

Krisenintervention

Fokus auf gelingende Kooperationen

Fundiertes Fachwissen und fachliche Weiterentwicklung

Sorgfältiger Umgang mit emotional belastenden Situationen

Partizipation und Teilhabe der Pflegekinder

Respektvolle Elternarbeit

Wir brauchen Sie!

Pflegefamile werden.
Füreinander da sein!

Informationen zur Bewerbung als Sozialpädagogische Pflegefamilie oder Bereitschaftspflegefamilie

Warum es Kinder gibt, die NEUE PERSPEKTIVEN brauchen

Es gibt Kinder und Jugendliche, die nicht bei ihren Eltern leben können. Einige von ihnen wurden vernachlässigt, andere erfuhren seelische oder körperliche Misshandlungen und sind traumatisiert. Manchmal brauchen Eltern Zeit, um eine Krise oder schwierige Lebenssituation zu bewältigen und können in dieser Zeit nicht für Ihr Kind sorgen.

Die Normalität einer Familie kann ihnen helfen, gesündere Verhaltensweisen zu erproben und Bindungssicherheit zu erfahren.  brauchen Zuwendung und Verständnis, damit sie sich altersgemäß entwickeln und eigene Wege ins Leben finden können.

pro juventa vermittelt im Auftrag des Jugendamts junge Menschen an Sozialpädagogische Pflegefamilien oder in Bereitschaftspflege.

Wie Sozialpädagogische PFLEGEFAMILIEN unterstützen können

Sozialpädagogische Pflegestellen sind Familien, Lebensgemeinschaften aber auch Einzelpersonen mit pädagogischer Qualifikation, die ein bis zwei Kinder für längere Zeit aufnehmen. Sie können dem Kind eine verlässliche Beziehung anbieten und es durch ein stabiles Bindungsangebot fördern und schützen.

Zu diesem tragfähigen Rahmen gehört die Bereitschaft der Erziehenden, sich mit Neugier auf das soziale Umfeld des Kindes einzulassen. Idealerweise beinhaltet dies die Pflege eines guten Kontaktes zur Herkunftsfamilie. Gemeinsam mit pro juventa arbeiten Sozialpädagogische Pflegefamilien eng mit allen verantwortlichen Institutionen wie Jugendamt, Schulen etc. zusammen.

Was ist das Besondere an BEREITSCHAFTSPFLEGE

Bereitschaftspflegestellen zeichnet aus, dass sie kurzfristig und flexibel Kinder in einer Krise aufnehmen können. Der Zeitraum der Bereitschaftspflege bleibt begrenzt, wobei die Dauer in der Regel nicht geplant werden kann. Die aufnehmenden Familien werden vom Fachdienst intensiv beraten und begleitet. Sie werden umfassend auf Ihre Aufgabe vorbereitet, weitergebildet und ins Netzwerk der Pflegefamilien eingebunden.

Eine pädagogische Ausbildung wird nicht vorausgesetzt. Erfahrungen in der Erziehung oder im Umgang mit Kindern sind notwendig.

Warum Herausforderungen ein TRAGFÄHIGES MITEINANDER brauchen

Jedes hinzukommende Mitglied verändert das familiäre Gleichgewicht. Die bisherige Rollenverteilung ändert sich. Dies erfordert Aufmerksamkeit, fachliche Reflexion und Verständnis.

Es geht um grundlegende Fragestellungen: Wo oder wie kann das Kind gefördert werden? Welche Hilfen sind sinnvoll? Wie kann es seine ureigenen Möglichkeiten entdecken und leben? Wie kann es unterstützt werden, Erlebtes zu verarbeiten?

Die Freude an der gemeinsamen Entwicklung in der Familie kann das Leben bereichern.

Warum der Mut zur OFFENHEIT dazu gehört

Pflegefamilie bei pro juventa zu werden, eröffnet die Chance, den eigenen sozialen Beruf im Privaten auszuüben und weiterzuentwickeln. Dies bedeutet, eine öffentliche Familie zu werden. Im gemeinsamen Prozess mit dem Fachdienst legen Sie Ihr pädagogisches und menschliches Konzept offen.

Was müssen Sie als Erziehende mitbringen? Ein stabiler Lebenshintergrund ist eine unabdingbare Basis. In den Sozialpädagogischen Pflegestellen ist es Voraussetzung, dass ein*e Partner*in bzw. Elternteil eine (sozial-)pädagogische Ausbildung hat oder Erfahrungen aus verwandten Berufsgruppen des therapeutischen und psychosozialen Bereichs vorweisen können.

Nicht minder zählen Lebenserfahrung in Verbindung mit fundierter Erziehungskompetenz.

Wie Sie auf Ihre Aufgabe GUT VORBEREITET werden

Im Bewerbungs- und Vorbereitungsprozess werden Sie auf Ihre Aufgabe sorgfältig vorbereitet.
Nach der Aufnahme des Kindes berät und begleitet Sie der Fachdienst der Pflegefamilien von pro juventa kontinuierlich. Im Team des Fachdienstes arbeiten Sozialarbeiter*innen mit Zusatzqualifikationen.

Zum festen Rahmen gehört die regelmäßige und intensive Beratung und das Bereichstreffen aller Pflegestellen, das mehrmals im Jahr stattfindet. Die Teilnahme an internen Fachveranstaltungen zur Weiterbildung wird erwartet. Für Ihre Arbeit als Pflegestelle erhalten Sie eine angemessene Aufwandsentschädigung und Erstattung der Sachkosten.

Wie Sie sich BEWERBEN können

Wenn Sie Interesse haben, Sozialpädagogische Pflegestelle oder Bereitschaftspflegestelle zu werden, wenden Sie sich bitte im ersten Schritt an die Fachbereichsleitung Claudia Gerling. In einem ausführlichen Gespräch informieren wir Sie gerne.

Fachdienst Sozialpädagogische Pflegestellen

Hier finden Sie uns

Fachdienst Sozialpädagogische Pflegestellen/ Bereitschaftspflege

Marktstraße 35
72793 Pfullingen
Tel. 07121 9249-88 (nur Anfragen für Bereitschaftspflege)