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Neuste Mitte-Studie: Demokratie braucht offene Räume für junge Stimmen

20. Feb. 2026 | Blogbeitrag

Die Mitte-Studie 2025 („Die angespannte Mitte“, Zick et al., Friedrich-Ebert-Stiftung) macht aktuelle Entwicklungen in der gesellschaftlichen Mitte sichtbar.
75 % der Befragten lehnen rechtsextreme Einstellungen ab, 70 % sehen Rechtsextremismus als Bedrohung für die Gesellschaft. 79 % bezeichnen sich selbst als Demokrat*innen. Gleichzeitig sind nur 52 % der Meinung, dass die Demokratie gut funktioniert.

Die Studie zeigt zudem: Menschen, die autoritär erzogen wurden, haben ein höheres Risiko, rechtsextreme Einstellungen zu entwickeln. 61 % der Befragten sehen Bildung als zentrales Mittel im Kampf gegen Rechtsextremismus.
Daraus ergibt sich ein Auftrag an Schule, Jugendhilfe und Gesellschaft. Debatten müssen sachlich geführt und Graubereiche ernst genommen werden.

Schulsozialarbeit und Offene Jugendarbeit schaffen Räume, in denen junge Menschen Beteiligung erleben und unterschiedliche Perspektiven aushalten lernen. Sie leisten damit einen wichtigen präventiven Beitrag.